Erzbischof Dr. Stefan Heße hat heute, am 10. Oktober 2026, Johannes Zehe im St. Marien-Dom zum Bischof geweiht. Weihbischof Zehe ist damit der vierte Weihbischof des Erzbistums Hamburg und wird ab jetzt Erzbischof Heße in der Leitung des Erzbistums Hamburg unterstützen.
In dem feierlichen Gottesdienst am Samstagvormittag waren viele Bischöfe, Geistliche, Politikerinnen und Politiker und Gläubige aus dem Erzbistum Hamburg anwesend, die sich mit Weihbischof Zehe verbunden fühlen und ihm im Anschluss an die Weihe auf dem Domplatz ihre Glückwünsche aussprachen.
In seiner Predigt hob Erzbischof Stefan Heße die Bedeutung des Bischofs hervor: „Der Bischof ist nicht der Verwalter einer Wohltätigkeitsorganisation oder Manager eines Religionskonzerns. Er ist Zeuge des Evangeliums und der Auferweckung Jesu.“ Der Bischof sei außerdem für die Menschen da: „Er ist nicht einfach Bischof für sich selbst, sondern er ist Bischof immer für die anderen.“ Das drücke sich auch im Wahlspruch von Weihbischof Zehe aus: ‚Missi estis‘, also ‚Ihr seid gesandt‘. Ein Bischof sei also nicht nur für und zu den Katholikinnen und Katholiken gesandt, sondern zu allen Menschen: „Der Bischof gehört allen“, sagte Heße.
Weihbischof Zehe hat anlässlich seiner Bischofsweihe um Spenden für das Partnerbistum des Erzbistums Hamburg gebeten, das Bistum Puerto Iguazú in Argentinien. Vor Ort werden durch Spenden zahlreiche soziale Projekte unterstützt und durch die sogenannten „Milchbecherprojekte“ insbesondere Kindern eine Mahlzeit am Tag ermöglicht.
Am Vorabend der Bischofsweihe, Freitag, den 9. Oktober 2026, lud Erzbischof Stefan Heße zu einer Gebetsvigil in den St. Marien-Dom ein. Im Anschluss an die Abendmesse gab es Zeiten der Stille und des gemeinsamen Gebets, besonders auch um geistliche Berufungen. In der Gebetsvigil hat der ernannte Weihbischof vor seiner Bischofsweihe das Glaubensbekenntnis und den Treueid ablegen. Den Abschluss bildete die gesungene Komplet.
Wir freuen uns hier über Geschichten und Erlebnisse, die Sie mit dem zukünftigen Weihbischof hatten.
Die zentralen Insignien eines Bischofs sind der Bischofsstab, die Mitra, der Bischofsring, das Brustkreuz (Pektorale) und der Pileolus. Diese Amtszeichen machen die geistliche Würde und Vollmacht des Bischofs nach außen hin sichtbar.
Weihbischof Zehe bittet anlässlich seiner Bischofsweihe um Spenden an den Partnerschaftsfonds Iguazú. 2026 besteht die Partnerschaft des Erzbistums Hamburg mit dem Bistum Puerto Iguazú (Argentinien) seit 30 Jahren. Ihre Unterstützung stärkt in diesem Jahr vor allem Projekte der ökologischen Landwirtschaft in den Siedlungen der Guarani, der Urbevölkerung dieser Region, und stärkt die Hilfe zur Selbsthilfe als Weg aus der großen Armut dort.
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