Missbrauch geistlicher Autorität, auch "Geistlicher Missbrauch" genannt, geschieht oft dort, wo Vertrauen, Glaube und Abhängigkeiten eine Rolle spielen. Betroffene erleben Grenzverletzungen, Manipulation oder Machtmissbrauch. Missbräuchliche Verhaltensweisen zeigen sich häufig nicht offen, sondern schleichend und subtil – viele Betroffene merken erst später, dass etwas nicht stimmt.
Hinweise können sein:
Nicht jedes einzelne Zeichen ist eindeutig – doch wenn sich einzelne oder mehrere Verhaltensweisen oder Reaktionen wiederholen oder innerlich Unbehagen auslösen, kann es hilfreich sein, darüber zu sprechen.
Im Erzbistum Hamburg sind zwei Personen von Erzbischof Heße beauftragt worden, als Kontakt- bzw. Ansprechpersonen dafür erreichbar zu sein. Sie bieten einen geschützten, anonymen und vertraulichen Raum für meldende Personen:
Das Angebot richtet sich an Menschen, die Erfahrungen mit Missbrauch geistlicher Autoritäten machen oder gemacht haben und/oder unsicher sind, wie Erlebtes einzuordnen ist. Die Ansprechpersonen hören zu, versuchen zu klären und zu unterstützen – in Abstimmung mit Ihnen.
Dafür stehen Ihnen Frau Christiane Bente sowie Herr Hendrik M. Rabbow (externer Ansprechpartner) zur Verfügung. Sie haben folgende Möglichkeiten anonym Kontakt mit den Ansprechpersonen aufzunehmen: