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„Wir dürfen uns an diesen Krieg nicht gewöhnen“

Erzbischof Heße zum vierten Jahr des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine

Veröffentlicht am: 23. Februar 2026
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Erzbistum Hamburg

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. „Mittlerweile gehört es zu unserem Alltag dazu, die schrecklichen Bilder zu sehen, Nachrichten von Angriffen mit Toten und Verletzten zu lesen. Aber wir dürfen uns an diesen Krieg nicht gewöhnen“, sagt der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße in einem Statement.

„Im Erzbistum Hamburg stehen wir auch weiterhin an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer“, versichert Heße. Man bete für und mit den Menschen in der Ukraine und wolle „die Hoffnung auf einen beständigen Frieden nicht aufgeben“.

Viele Gemeinden und Einrichtungen des Erzbistums Hamburg hätten seit Beginn des Krieges 2022 große Solidarität gezeigt und führten ihre Unterstützung bis heute fort. Die Caritas im Norden habe bis heute viele tausend Hilfspakete in die Ukraine gebracht und biete auch denjenigen Ukrainerinnen und Ukrainern, die aus ihrer Heimat ins Erzbistum Hamburg geflohen sind, Hilfe und Unterstützung durch Kleiderspenden, Sprachkurse und Beratungsangebote. Zusätzlich gebe es auch zahlreiche Spendenaktionen und Hilfsangebote in den Pfarreien des Erzbistums.

„Ich bin dankbar für so viel Solidarität hier im Erzbistum“, sagt Erzbischof Heße. „Sie spendet Hoffnung, dass die vielen vom Krieg betroffenen Menschen nicht alleine sind und dass wir alle an ihrer Seite stehen.“

Heße lädt alle Gläubigen dazu ein, in diesen Tagen besonders an die Menschen in der Ukraine zu denken und für sie zu beten: „Für die Getöteten und Verletzten, für die Trauernden, für die Verantwortlichen in Politik und Diplomatie und für alle, die sich für Verständigung und Frieden einsetzen.“

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