Am 10. November 1943 wurden Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink im Hamburger Gefängnis Holstenglacis dem Henker vorgeführt und im Dreiminutentakt enthauptet.
Die vier Lübecker Geistlichen gaben in dunkler Zeit ein eindrucksvolles Beispiel für christlich-ökumenischen Widerstand gegen Terror und Unterdrückung. In einer Zeit, in der Hass und Gewalt erneut die Welt prägen, stehen die vier Lübecker Märtyrer für ein unverfälschtes Zeugnis der Menschenliebe und der Gerechtigkeit.
Rund um den Todestag laden die Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern, die Evangelische Kirchengemeinde Luther-Melanchthon und der Arbeitskreis 10. November zu Gottesdiensten und Gedenkveranstaltungen ein.
Bereits ab Sonntag, 1. November, lädt die Gemeinde Herz Jesu zur täglichen Gebetsnovene in der Herz-Jesu-Kirche ein. Höhepunkt des Gedenkens ist das Pontifikalamt mit Erzbischof Stefan Heße zur Todesstunde der Lübecker Märtyrer.
Alle Gedenkveranstaltungen im Flyer und im Überblick: