Es war ein durchaus „abenteuerlicher“ Schulbesuch, den Erzbischof Stefan Heße an der Katholischen Schule St. Elisabeth in Bergedorf erlebte. Gemeinsam mit 25 Erstklässlern stand Hamburgs Oberhirte im sonnigen Schulgarten rund um die schuleigenen Bienenvölker, um einen Blick auf Waben und Honigbienen zu werfen – und sogar nicht stechende Drohnen auf die Hand zu nehmen. Lehrer und Hobby-Imker Henning Bartsch eröffnete so einen wohl einzigartigen Blick für Tiere und Umwelt, den Grundschüler so schnell nicht vergessen werden.
Zuvor nutzte Erzbischof Heße die Zeit für Gespräche mit den Elternvertretungen und dem Kollegium, um aktuelle Herausforderungen und Einschätzungen zu erfahren und gemeinsam auf die Schul- und auch Diözesanentwicklung zu schauen. Ebenfalls ohne Scheuklappen und mit durchaus persönlichen Fragen ging es dann beim Unterrichtsbesuch im dritten Jahrgang weiter. „Bist Du verheiratet?“ („Nein.“) , „Hast du manchmal Lampenfieber?“ („Kommt durchaus mal vor“) oder „Wofür ist der Ring an deiner Hand?“ (Zeichen der Bindung an die Diözese) – der Erzbischof nahm sich viel Zeit, um alle Fragen zu seiner Berufung und persönlichen Lebensgestaltung zu beantworten.
Mit vielen neuen Eindrücken und einem Glas Honig verabschiedete sich Erzbischof Heße schließlich nach über drei Stunden von der Schulgemeinschaft. Die Erstklässler stimmten prompt noch ein italienisches Abschiedslied für ihn an...