Am 21. Februar 2026 kamen rund 33 Teilnehmende zu einer digitalen Segensfeier mit Erzbischof Dr. Stefan Heße unter dem Titel „Haltepunkt – Segen auf dem Weg“ zusammen. Eingeladen waren Erwachsene, die sich auf Taufe, Firmung oder den Eintritt in die katholische Kirche vorbereiten, ebenso wie ihre Begleiterinnen und Begleiter.
Nach der Begrüßung stand ein Impuls zur Bibel im Mittelpunkt: Die Bibel als Glaubens- und Lebensbuch kennenlernen, der zugleich als inhaltlicher Auftakt für die anschließende Kleingruppenarbeit diente. Gestaltet wurde er von Dr. Anne Rademacher, Seelsorgeamtsleiterin in Erfurt und Bibelwissenschaftlerin.
In anschließenden Breakout-Sessions tauschten sich die Teilnehmenden über ihre persönlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Fragen aus. Der individuelle Segen - mit namentlichem Aufruf - am Ende der Feier wurde für viele zu einem spürbaren Zeichen der Ermutigung und Bestärkung auf ihrem weiteren Weg.
Wegbegleiter-Kurs in der Pfarrei Seliger Johannes Prassek
In diesem Kontext lässt sich erwähnen, dass in der Pfarrei Seliger Johannes Prassek eine intensive Glaubensbegleitung vor Ort begonnen hat. Dort haben sich insgesamt 7 Taufbewerber und Konvertiten auf den Weg gemacht. Ebenso viele Ehrenamtliche, die Taufbewerberinnen und Taufbewerber sowie Konvertitinnen und Konvertiten engmaschig begleiten. Zum Auftakt hatten sich Ehrenamtliche und Bewerber in einem „Speed-Dating“ kennengelernt. In kurzen Gesprächen entstanden erste persönliche Kontakte, aus denen verbindliche Eins-zu-eins-Wegbegleitungen hervorgingen.
Sieben Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter haben unter der Leitung von Ursula Kropp und Pater Christoph Hammer diesen neuen Dienst aufgenommen. Gemeinsam mit den Bewerberinnen und Bewerbern machen sie sich in den kommenden Monaten auf einen persönlichen Glaubensweg, der von Austausch, Gebet und gegenseitiger Stärkung geprägt sein soll. Auch sie stellten sich am 21. Februar unter den Segen – als Zeichen und Kraftquelle dafür, dass nicht nur die Suchenden, sondern auch die Begleitenden selbst, immer wieder Gottes Zuspruch und Ermutigung benötigen.