Kurz vor dem Referendum über eine mögliche Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele hebt der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße die Bedeutung des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt hervor.
„Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind weit mehr als große Sportereignisse“, betont Heße. „Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Begegnung über Grenzen hinweg und stärken ein faires Miteinander.“ Besonders die Paralympics erinnerten daran, wie wichtig Teilhabe, Respekt und Inklusion für die Gesellschaft seien. Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinander zu driften scheine, könnten die Spiele „richtig was bewegen“.
Mit Blick auf Hamburg als möglichen Austragungsort verweist der Erzbischof auf die besondere Offenheit und Gastfreundschaft der beteiligten Städte. Hamburg und Kiel, sowie Rostock-Warnemünde, im Falle einer Austragung in Berlin, seien Orte des vielfältigen Miteinanders. „Ich bin mir sicher, die Spiele wären hier sehr gut aufgehoben. Es wäre mir eine Freude, so ein bestärkendes Ereignis im Erzbistum Hamburg zu Gast zu haben.“
Zum Erzbistum Hamburg gehören neben Hamburg auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg als Landesteil von Mecklenburg-Vorpommern. Würde Berlin Austragungsort, fände das Segeln im Mecklenburgischen Rostock-Warnemünde statt – ebenfalls Teil des Erzbistums Hamburg.
Für die Abstimmung am Sonntag in Hamburg wünscht Erzbischof Stefan Heße den Hamburgerinnen und Hamburgern, dass sie „ihre Entscheidung mit Zuversicht und Hoffnung im Herzen treffen. Die Bewerbung kann eine Chance sein: Für den Zusammenhalt in unserer Region und für eine Kultur des Miteinanders, die weit über den Sport hinaus reicht.“