Am Samstag, dem 12. September 2026, laden zahlreiche christliche Kirchengemeinden in und um Hamburg wieder zum größten Kultur- und Musikevent Norddeutschlands ein.
In diesem Jahr gibt es unter dem Motto „Wundern gibt es immer wieder“ weit über 200 kostenfreie Veranstaltungen mit einer großen Vielfalt künstlerischer Programmpunkte. Das diesjährige Motto greift die Bibelworte auf: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“ (Psalm 139,14).
Es ist eine Einladung, das Staunen und die Offenheit für das Unerwartete neu zu entdecken. Das Wunder beginnt nicht erst an den Rändern unseres Lebens, sondern in seiner Mitte. Wunder müssen nicht spektakulär sein: Sie zeigen sich im Miteinander, im Zuhören, im Moment des Friedens, in der Musik und in uns selbst.
Die Nacht der Kirchen schafft jedes Jahr lebendige Orte der Begegnung mit Musik, Literatur, Kunst, Kabarett, Lasershows, Gesprächen, Spiritualität und Wissenschaft.
Organisiert wird sie gemeinsam von den evangelischen und katholischen Kirchen der Stadt. Jede Kirche bietet dabei ihren eigenen Zugang, ob leise oder laut, ernsthaft, verspielt oder experimentell.
Die Nacht wird zu einer Reise durch Hamburg und seine Glaubensorte. Es ist ein Abend, der Menschen zusammenbringt, Raum für Dialog eröffnet sowie Begegnung und gemeinsames Feiern in den Mittelpunkt stellt.
Programmtipps der katholischen Kirchen
- In St. Sophien gibt es eine offene Kirche mit Impulsen zu Wundern im Alltag, Kurzfilmen und Texten. Musikalisch gestaltet wird der Abend vom St.-Sophien-Chor unter der Leitung von Younghee Eom.
- Das Ökumenische Forum HafenCity lädt zu einem Abend voller kleiner und großer Wunder ein: mit einer Wunder-Bar, leckeren Cocktails und Wissenswertem zur Ökumene, überraschenden Begegnungen, wundervoller Musik, Wundertüten, kreativen Aktionen und einer besonderen Atmosphäre.
- In der Kirche St. Jakobus gibt es eine Pilgerherberge, in der den ganzen Abend eine Stärkung angeboten wird. Auf dem Programm stehen außerdem Mini-Konzerte, eine Kirchenführung und Klangwunder.
- Im Kleinen Michel sind Besucherinnen und Besucher zu Orgelimprovisationen, offenem Mitsingen sowie biblischen und literarischen Wundergeschichten mit dem Vokalensemble conSonanz eingeladen.
- Im St. Marien-Dom beginnt das Programm mit einer internationalen Vorabendmesse mit der kroatischen, koreanischen und portugiesischen Mission. Anschließend folgt ein Konzert der Sängerin Márcia Domingues aus São Paulo (Brasilien).
Unter dem Motto „WUNDER.RÄUME – dem Staunen Raum geben“ sind Gäste eingeladen, an verschiedenen Stationen den Kirchenraum zu entdecken.
- Neben dem Dom, an den Stelen der Lübecker Märtyrer, beginnen Pilgerwege durch die Innenstadt: „Wandern und Wunde(r)n“.
- Im Haus der Kirchlichen Dienste laden die Bistumspartnerschaft Erzbistum Hamburg – Bistum Puerto Iguazú (Argentinien), die Katholische Gemeinde der Spanischsprechenden sowie Adveniat, das katholische Hilfswerk für die Menschen in Lateinamerika, zu einem Abend der Solidarität ein. Auf dem Programm stehen Musik, Tanz und Begegnungen mit engagierten Frauen aus Lateinamerika.
- „St. Joseph by Night“ ist wieder in der Kirche St. Joseph auf der Großen Freiheit zu erleben.
- In St. Bonifatius Wilhelmsburg gibt es Gelegenheit, das GeoSystemErde kennenzulernen. Auf dem Programm stehen außerdem verschiedene musikalische Beiträge.
- In St. Antonius gibt es Gitarrenmusik von Klassik bis Pop zum Mitsingen und Mitspielen.
- In der St. Annen-Kirche beginnt der Abend mit „rumwundern“ – einer Lichtshow im Kirchenraum. Anschließend lädt der Zauberer Nico Valentino mit Magie und Illusion zum „augenwundern“ ein. Außerdem erwarten die Gäste „stimmwundern“ sowie „gedankenwundern“ – ein Impuls mit Schwestern aus dem Haus Damiano in Kiel.