In der vergangenen Woche (12.–16. Oktober 2026) war Erzbischof Stefan Heße gemeinsam mit Weihbischof em. Horst Eberlein, einigen Diakonen aus dem Erzbistum Hamburg und deren Ehefrauen in Schweden unterwegs. Stationen der Studienreise auf den Spuren der Heiligen Birgitta waren die Hauptstadt Stockholm, Vadstena am Vätternsee und die Universitätsstadt Uppsala.
Ziel der Reise war es, die aktuelle Situation der katholischen Kirche in Schweden kennenzulernen, die einerseits von einer ausgeprägten Diasporasituation, andererseits von einem zunehmenden Interesse am christlichen Glauben, insbesondere bei jungen Menschen, geprägt ist.
Neben Besichtigungen und Gottesdiensten standen vor allem Austausch und Gespräche mit Verantwortlichen der katholischen Kirche in Schweden auf dem Programm. Dazu gehörten unter anderem Begegnungen mit Ulrika Erlandsson, Leiterin der Abteilung Katechese des Bistums Stockholm, sowie mit Erzbischof Julio Murat, dem Apostolischen Nuntius in Skandinavien.
Im Brigittenkloster in Vadstena kam die Gruppe mit der Äbtissin und zwei Mitschwestern ins Gespräch. Bei einem Treffen mit Pater Dominik Terstriep SJ, Pfarrer der St.-Eugenia-Gemeinde in Stockholm, konnte die Gruppe zudem einen Glaubenskurs erleben, an dem zahlreiche Menschen teilnahmen, darunter viele junge Erwachsene.
Die Reise machte der Gruppe aus dem Erzbistum Hamburg deutlich: Auch dort, wo Katholikinnen und Katholiken in der Diaspora leben, gibt es lebendige Gemeinschaften, einen gelebten Glauben und neue Aufbrüche.