Rund 50 Menschen, viele bekannte und neue Gesichter, jede Menge Fragen und drei Stunden voller Informationen, Begegnungen und Gespräche: Unter dem Titel „SeSam verbindet“ kamen am 25. September Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus allen Pfarreien der Region im Nordkolleg Rendsburg zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was bedeutet SeSam für mich, für mein Engagement und für die Zusammenarbeit in unserer Region?
Nach der Begrüßung und einem ersten Kennenlernen ging es zunächst um den aktuellen Stand des Transformationsprozesses. Die Teilnehmenden bekamen Einblicke in die nächsten Schritte und in die Überlegungen dazu, wie Zusammenarbeit künftig gestaltet werden kann, wie pastorale Mitarbeitende in einer Region eingesetzt werden und was hinter dem „SeSam-Fahrplan“ steckt. Dabei ging es auch um mögliche neue Gremien, unter anderem um die Idee der Pastoralwerkstatt. Durch das Programm führten die SeSam-Projektleiterin Sabine Gautier und Stefan Becker, Gemeindereferent aus der Pfarrei Franz von Assisi in Kiel.
Vieles davon war neu und bot Anlass für Nachfragen. Gleichzeitig zeigte sich im Laufe des Abends, dass das Interesse an den konkreten Auswirkungen vor Ort groß ist. Was bedeutet das für das eigene Engagement? Was wird gebraucht, damit Ehrenamt auch in Zukunft gut möglich ist? Und wo können Menschen sich einbringen?
Rund um diese Fragen traf man sich in Kleingruppen. Haupt- und Ehrenamtliche kamen miteinander ins Gespräch und tauschten sich darüber aus, was sie für ihr Engagement brauchen und welche Erfahrungen sie aus ihren Pfarreien mitbringen. Dabei wurde schnell klar: Die Perspektiven sind unterschiedlich, aber viele Fragen, Ideen und Wünsche verbinden die Menschen.
Auch abseits der Gesprächsrunden, etwa bei der Pause mit Limo und Snacks wurde schnell deutlich, wie wertvoll der Blick über die eigene Pfarrei hinaus ist. Es wurde genetzwerkt, Erfahrungen geteilt, neue Kontakte geknüpft und bestehende Verbindungen vertieft.
Genau das ist der Gedanke hinter „SeSam verbindet“: Die Zukunft der Zusammenarbeit in der Region entsteht nicht allein auf dem Papier, sondern im gemeinsamen Gespräch und durch die Menschen, die sie mit Leben füllen. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Perspektiven der Ehrenamtlichen sind dabei ein wichtiger Baustein.
Vielleicht war genau das eine der wichtigsten Erkenntnisse des Abends: SeSam verbindet nicht nur durch neue Strukturen, sondern vor allem durch Begegnung und Gespräch. Die rund 50 Haupt- und Ehrenamtlichen haben gezeigt, dass Interesse da ist, dass Fragen da sind – und dass viele Lust haben, den weiteren Weg gemeinsam mitzugestalten.