Am Sonntag, dem 15. Februar, wurde in der Hamburger Hauptkirche St. Petri der Welttag der Kranken in ökumenischer Verbundenheit gefeiert. Gemeinsam mit der Gemeinde des Kleinen Michel, dem Malteserorden, dem Johanniterorden und weiteren Partnern stand der Tag im Zeichen der Menschen, die krank sind oder kranke Menschen pflegen und begleiten.
Der Auftakt war ein evangelischer Gottesdienst mit Kanzeltausch und Abendmahl. Die Predigt hielt Pater Philipp Görz SJ, Kirchenrektor am Kleinen Michel. In der anschließenden Matinee diskutierten Fachleute aus Hospizarbeit, Krankenhausseelsorge und diakonischer Praxis über Trauerbegleitung, Palliativversorgung und gelebte Nächstenliebe.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Südschiff der Kirche hatten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bildete eine Heilungsandacht mit Gesang, Gebet sowie persönlichen Segnungen und Salbungen.
Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen, um kranke Menschen, ihre Angehörigen sowie das Pflege- und Gesundheitspersonal besonders in den Blick zu nehmen. Auch in diesem Jahr setzte der Tag ein Zeichen der Nähe, Hoffnung und Solidarität.