Der Diözesanpastoralrat des Erzbistums Hamburg hat in einer Erklärung nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern die Katholikinnen und Katholiken im Norden aufgerufen, dazu beizutragen, dass Menschen miteinander im Gespräch bleiben und Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit keinen Raum gewinnen. Das Gremium, in dem Mitglieder aus Pfarreien und Einrichtungen des Erzbistums unter Leitung des Erzbischofs vertreten sind, hatte sich auf seiner Sitzung Ende September dazu beraten. Kirche sei Teil dieser Gesellschaft und trage Verantwortung für ihren Zusammenhalt. Sie entwickle keine politischen Programme. Aber sie müsse ihre Stimme erheben, wenn sie die Würde des Menschen, die Freiheit und unsere demokratische Grundordnung bedroht sehe, heißt es in der Erklärung.