„In dieser Zeit großer Veränderungen und Umbrüche hoffnungsvoll leben – das ist unser Auftrag als Christen.“ – so skizziert der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße die Aufgabe als Christinnen und Christen. Er feiert heute am letzten Tag des Jahres mit einer großen Gemeinde den Jahresabschluss um 18:15 Uhr im St. Marien-Dom. In seiner Predigt geht er darauf ein, dass das zu Ende gehende Heilige Jahr („Pilger der Hoffnung“) einen Schub gegeben habe, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, trotz „der Spannungen zwischen den Weltmächten, des Krieges in der Ukraine, der Kluft zwischen Arm und Reich, der immer weiter wachsende Zahl von Geflüchteten und Migranten, der Bedrohung unserer Schöpfung“.
Sehr persönlich erzählt Erzbischof Heße von den Tagen, als die Wahl des Hamburger Domkapitels auf ihn als neuen Erzbischof gefallen sei. Ihm habe dabei das biblische Wort aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 19,16) geholfen, dass bei Gott aber alles möglich sei. Dieser Satz wurde deshalb auch zu seinem bischöflichen Leitwort, das sich im Bischofswappen wiederfindet. Sein Wunsch für das neue Jahr, dass „mehr Hoffnung als Verzweiflung existiert, dass es immer einen Überschuss an Hoffnung gibt, mehr Liebe als Hass, mehr Verzeihung als Beleidigung, ein Mehr an Verbindung als Entzweiung, in allen Zweifeln ein Plus an Glaube, in aller Dunkelheit immer ein Licht“.
Gute Wünsche für das neue Jahr sind zu Jahresbeginn in einem Video auf der Website www.erzbistum-hamburg.de zu finden.
Der Wortlaut der Predigt ist unter www.erzbistum-hamburg.de/Predigten zu finden.