In einer Videobotschaft zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert P. Sascha-Philipp Geißler, Generalvikar des Erzbistums Hamburg, an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und an die Millionen jüdischer Männer, Frauen und Kinder, die in der Shoah ermordet wurden.
Der 27. Januar sei ein Tag des Innehaltens und der Erinnerung – und zugleich ein Auftrag für die Gegenwart. Entmenschlichender Hass dürfe weder vergessen noch verharmlost werden. Der Gedenktag mahne dazu, Antisemitismus, Rassismus und verblendeten Nationalismus entschieden entgegenzutreten und sich täglich für Menschlichkeit einzusetzen.
P. Geißler wörtlich: „Darum sage ich klar: Gegen das Vergessen. Gegen Hass und Hetze. Gegen Lüge und das Verdrehen der Wirklichkeit. Für Menschlichkeit und Wahrhaftigkeit.“
Mit Blick auf den christlichen Glauben betont Geißler die besondere Verantwortung von Christinnen und Christen. Jesus habe vorgelebt, dass die Würde jedes Menschen unantastbar sei und Nächstenliebe verpflichte – ohne Einschränkung.