Wie funktioniert Politik? Was kann ich selbst verändern? Und warum ist es wichtig, miteinander zu reden? Diese und weitere Fragen standen heute bei einer „Stunde für die Demokratie“ an der Katholischen Schule Hochallee im Mittelpunkt. Anlässlich der Woche der Freien Schulen besuchte CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Antje Müller-Möller die Harvestehuder Vor- und Grundschule und diskutierte mit den Klassen- und Schülersprechern im Kinderrat. „Ich will wissen, was Ihr denkt – und Euch Einblick in meine Tätigkeit als Abgeordnete geben“, sagte Müller-Möller zu Beginn. Die Aufmerksamkeit der jungen Gesprächspartner war mit Händen zu greifen.
Nach einer Vorstellungsrunde gab die Juristin und Mutter erwachsener Kinder konkrete und kindgerechte Einblicke in ihre Arbeit in der Hamburgischen Bürgerschaft, für die CDU-Fraktion und in Ausschüssen. Sie berichtete von Gremienarbeit und Kleinen Anfragen und erläuterte, wie wichtig ausführliche Diskussionen auch innerhalb der eigenen Partei seien, um den eigenen Standpunkt immer wieder neu zu überprüfen. Seit eineinhalb Jahren gehört Müller-Möller der Hamburgischen Bürgerschaft an. Ihr politisches Interesse gilt unter anderem dem Thema Bildung. Als ehemalige Vorsitzende der Elternkammer bringt sie entsprechende Erfahrungen in ihre politische Tätigkeit mit ein. Zum Abschluss ermutigte sie die Schülerinnen und Schüler, sich auch weiterhin einzubringen: „Macht weiter so!“ Sie unterstrich die Bedeutung des gegenseitigen Austauschs: „Miteinander reden ist so wichtig, damit wir alle zusammenbleiben und uns nicht auseinander bewegen.“
Die Begegnung fand im Rahmen der Woche der Freien Schulen in Hamburg (2. bis 6. November 2026) statt. Unter dem Motto „Eine Stunde für die Demokratie“ kommen Bürgerschaftsabgeordnete und Bezirksamtsleitungen an zahlreichen Freien Schulen mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Ziel ist es, Demokratie unmittelbar erlebbar zu machen und jungen Menschen Einblicke in politische Verantwortung und Entscheidungsprozesse zu ermöglichen.