Rund 60.000 Menschen haben am Samstag die 23. Nacht der Kirchen in Hamburg besucht. In diesem Jahr gab es unter dem Motto „Wundern gibt es immer wieder“ weit über 300 kostenfreie Veranstaltungen an rund 80 evangelischen, katholischen und weiteren christlichen Orten.
Feierlich eröffnet wurde die Nacht der Kirchen auf der zentralen NDR-Bühne am Mönckebergbrunnen. Die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs und der katholische Erzbischof Stefan Heße betonten, wie wichtig ein friedliches, liebevolles Miteinander seien.
Die Nacht der Kirchen schafft jedes Jahr lebendige Orte der Begegnung mit Musik, Literatur, Kunst, Kabarett, Lasershows, Gesprächen, Spiritualität und Wissenschaft. Es ist ein Abend, der Menschen zusammenbringt, Raum für Dialog eröffnet sowie Begegnung und gemeinsames Feiern in den Mittelpunkt stellt.
Im St. Marien-Dom begann das Programm mit einer internationalen Vorabendmesse mit der kroatischen, koreanischen und portugiesischen Mission. Anschließend folgte ein Konzert der Sängerin Márcia Domingues aus São Paulo (Brasilien).
Unter dem Motto „WUNDER.RÄUME – dem Staunen Raum geben“ waren Besucher des Doms eingeladen, an verschiedenen Stationen den Kirchenraum zu entdecken.
Im Haus der Kirchlichen Dienste fand ein Abend der Solidarität statt, zu dem die Bistumspartnerschaft Erzbistum Hamburg – Bistum Puerto Iguazú (Argentinien), die Katholische Gemeinde der Spanischsprechenden sowie Adveniat, das katholische Hilfswerk für die Menschen in Lateinamerika, eingeladen haben. Auf dem Programm standen Musik, Tanz und Begegnungen mit engagierten Frauen aus Lateinamerika.
Pater Christian Modemann SJ und Christan Bussemann, Journalist und Autor, haben zum Live-Podcast mit Weihbischof Electus Johannes Zehe zum Thema "Berufung" eingeladen.
Im Rahmen der Nacht der Kirchen fand im Planten un Blomen in Hamburg das erste NorthWind Festival für Jugendliche und junge Erwachsene statt.