Vor zehn Jahren lud Papst Franziskus rund 6.000 Menschen, die von Armut, Obdachlosigkeit oder Ausgrenzung betroffen waren, zur ersten großen Fratello-Wallfahrt nach Rom ein. Auch eine große Pilgergruppe aus dem Erzbistum Hamburg war damals dabei.
Die Botschaft von Papst Franziskus lautete damals: „Der Mensch ist in Gottes Augen das kostbarste Gut.“
Zehn Jahre später machte sich erneut eine Pilgergruppe aus dem Erzbistum Hamburg auf den Weg in die Ewige Stadt. Vom 13. bis 16. Oktober waren Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten gemeinsam unterwegs – begleitet von der Caritas im Norden und dem Erzbistum Hamburg.
Los ging es mit einem Reisesegen von Weihbischof Johannes Zehe am Kleinen Michel. In Rom standen unter anderem ein Gottesdienst mit Papst Leo XIV., der Besuch des Petersdoms sowie Begegnungen mit der Caritas Rom, der Obdachlosenhilfe im Vatikan und der Gemeinschaft Sant’Egidio auf dem Programm.
Ein besonderer Moment zum Abschluss der Pilgerreise war der Gottesdienst mit Pater Karl in der Kirche Santa Maria Maggiore sowie der Besuch am Grab von Papst Franziskus, der die Fratello-Wallfahrt vor zehn Jahren mit auf den Weg gebracht hatte.
Fratello bedeutet Geschwisterlichkeit. Und genau darum ging es bei dieser Reise: einander begegnen, zuhören, unterstützen, gemeinsam lachen, beten und erleben, dass jeder Mensch dazugehört – unabhängig von Herkunft, Lebensgeschichte oder sozialem Status.