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Erzbischof Heße: „In der Bilderflut braucht es Vorbilder“

Heute (10. November) erinnert der Hamburger Erzbischof Stefan Heße an die vier Lübecker Geistlichen Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink, die vor 80 Jahren in Hamburg von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

„In einer Welt, die medial von Bildern überflutet ist, braucht es mehr denn je Vorbilder, an denen sich Menschen orientieren können", sagte Heße. „Furchtlos für die Wahrheit und die Menschenwürde einzustehen bis zum Schluss, das ist das Lebenszeugnis, das uns diese vier Männer geben", so der Erzbischof weiter.

Erzbischof Heße legte am Morgen mit Schülerinnen und Schülern einen Kranz am Ort der Hinrichtung der vier Geistlichen nieder. Um 18 Uhr, der Todesstunde der Männer, feiert er den Gedenkgottesdienst in der Lübecker Propsteikirche Herz Jesu. Die Feiern im Erzbistum dauern an verschiedenen Wirkungsstätten der Märtyrer bis zum Sonntag an. Der Erzbischof kann deswegen nicht an der Sitzung des Synodalen Ausschusses in Essen teilnehmen.


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