Startseite
Startseite

Erst spät wieder entdeckt- Werke der Mallerin Anita Rée

Einblick in eine der faszinierenden Persönlichkeiten der Moderne
Beginn: Mi, 27. April 2022 um 16:00 Uhr
Ende: Mi, 27. April 2022 um 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: Mi, 30. März 2022
Beschreibung:
1937: Der Zivilcourage von Wilhelm Werner, Hausmeister der Hamburger Kunsthalle, ist es zu verdanken, dass die Werke der Hamburger Künstlerin Anita Rée bis heute erhalten sind. Bevor die nationalsozialistische Kommission für „Entartete Kunst“ die Bilder beschlagnahmen oder vernichten konnte, wurden sie von Wilhelm Werner verpackt und in seiner eigenen Wohnung
versteckt. Erst 2017/18 wird das Werk von Anita Rée in einer großen
Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle gezeigt.

Anita Rée stammt aus einer jüdischen Hamburger Kaufmannsfamilie. Schon früh entwickelt sie – inspiriert durch die Avantgarde in Paris – einen eigenen modernen Malerei-Stil, der ihr in den 20erJahren nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch im Ausland viel Anerkennung und hohes Ansehen verschafft.

In Hamburg ändert sich dies schlagartig ab 1932: Die geschätzte und gefeierte Anita Rée wird aufgrund ihrer Herkunft als „artfremdes“ Mitglied aus der Hamburger Künstlerschaft ausgeschlossen und von der nationalsozialistischen Presse diffamiert. 1933 nimmt sich Anita Rée das Leben.

Einen besonderen Einblick in einzelne Bilder und die Persönlichkeit der faszinierenden Künstlerin gibt an diesem Nachmittag Frau Dr. Veronika Schlör, Dozentin und Verantwortliche für den Bereich Kultur an der Katholischen Akademie Hamburg.
Referent/-in: Dr. Veronika Schlör, Lucia Justenhoven

Veranstaltungsort:
Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg


Kosten:
14,00 € Eintritt Museum


Veranstalter:
Erzbistum Hamburg - Fachreferat Referat 3: Schulprofil
Am Mariendom 4
20099 Hamburg

fortbildungschulen@erzbistum-hamburg.de


powered by webEdition CMS