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Weltflüchtlingstag
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Giuliani / von Giese

Heße fordert solidarische Politik

Zum Weltflüchtlingstag am heutign Montag fordert Erzbischof Stefan Heße internationale Antworten ein. Der Krieg gegen die Ukraine habe die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ausgelöst, twitterte der katholische deutsche Flüchtlingsbischof (Samstag, 19.6.2022). Weltweit hätten die Flüchtlingszahlen «einen neuen traurigen Höchststand erreicht».

In der aktuellen Krise würden Geflüchtete aus der Ukraine «vergleichsweise unkompliziert in Deutschland und weiteren EU-Ländern aufgenommen», so der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Nun sei es an der Zeit, dass sich Europa insgesamt auf eine neue Flüchtlingspolitik im Geist von Solidarität verständige. «Die Kirche wird auch weiterhin dafür eintreten, dass Schutzsuchende eine menschenwürdige Aufnahme finden und ihre Rechte wahrnehmen können», schreibt Heße. Und: «Allen, die sich für die Anliegen von Geflüchteten engagieren, gilt großer Dank!» KNA

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