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Weihnachtspredigt 2021
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Giuliani/von Giese co-o-peration

„Liebe hinein-tun statt sich heraus-reden“

Weihnachten ruft nach den Worten des Erzbischofs Stefan Heße dazu auf, „Liebe in die Welt hinein zu tun". Gott habe sich nicht herausgeredet. Er habe sich vielmehr in die Welt hinein begeben, und dies gebe auch Christinnen und Christen die Richtung vor.

In seiner Weihnachtspredigt im Hamburger St. Marien-Dom sagte der Erzbischof: „Weihnachten heißt zu hören auf das Weinen und Wimmern der ganz Kleinen, der Schwachen, der Jungen und Alten, derer, die vom Missbrauch betroffen sind und auf die wir lange überhaupt nicht gehört haben. Weihnachten heißt zu hören auf die Nöte derer, die sich mit Corona infizieren, Delta, Omikron oder welcher Variante auch immer und jetzt keinen Atem mehr haben. Weihnachten heißt hören auf die, die sich sorgen, wie es mit ihrem eigenen Leben, aber auch mit diesem Planeten weitergeht. Weihnachten heißt hören auf die Stimme der Migranten, weltweit mehr als 280 Millionen Menschen.

Gegen jedes ‚Heraus' setzen wir an Weihnachten ein ‚Hinein', gegen jedes Reden ein Tun, Weihnachten meint also nicht: herausreden, sondern: hinein tun. Es geht darum, die Liebe in die Welt hinein zu tun. Es kommt also nicht darauf an, zu der Inflation von Worten noch unzählige mehr hinzuzufügen, sondern sie mit Leben füllen, sie in die Tat umsetzen, sie Wirk-lichkeit werden lassen.

Weihnachten gibt uns eine Richtung vor: Hinein-tun statt Heraus-reden."

Predigt von Erzbischof Stefan Heße nachlesen 

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