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"Wahl zwischen Pest und Cholera"

Pastor Markus Meckel predigt zum Abschluss der Sankt-Ansgar-Woche

Veröffentlicht am: 6. Februar 2024
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M. Greve/ EBHH

Mit der von Erzbischof Stefan Heße geleiteten Pontifikalvesper endete am Sonntagnachmittag (4. Februar) die diesjährige Sankt-Ansgar-Woche der Hamburger Katholiken, die traditionell in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis – dem Hamburger „Michel“ gefeiert wurde. Als Festprediger begrüßte Erzbischof Stefan zusammen mit dem Hausherrn, Hauptpastor Alexander Röder, den evangelischen Pastor Markus Meckel, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und letzter Außenminister der DDR.

In den aktuell bewegten Zeiten erinnerte Pastor Meckel an die besonders für Deutschland eindrucksvollen Jahre rund um die Wende 1989, die 1990 in der Wiedervereinigung des getrennten Deutschlands mündete. „Für mich ist diese Zeit damals immer noch ein Wunder – und ein Geschenk Gottes! 45 Jahre, nachdem wir Deutschen so viel Schrecken und Tod über ganz Europa und darüber hinausgebracht haben, nach Jahrzehnten der Diktaturerfahrung und der deutschen und europäischen Teilung wurde es möglich, dass wir uns in Freiheit vereinigen – und das mit Akzeptanz aller unserer Nachbarn, die so viel von uns erlitten haben.“  Es war „eine Glücksstunde der Deutschen im 20. Jahrhundert“. Viele Akteure der friedlichen Revolution vom November 1989 kamen aus den Kirchen und waren auch geprägt von der Europäischen Ökumenischen Versammlung im Mai des Wendejahres. Hier wurden Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung als die zentralen Herausforderungen formuliert. „Weder die soziale Frage, die der Gerechtigkeit, noch die Bewahrung der Schöpfung, also die Klimafrage, sind für uns erledigt. Ihre Dringlichkeit steht uns heute noch weit stärker vor Augen“.
von Matthias Greve

Predigt von Pastor Markus Meckel in der Ansgarvesper

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