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Symposium zum Modellversuch
Bildquelle: kshh

Konfessionelle Kooperation im Religionsunterrich

Heute (13. Januar 2022) traf sich Erzbischof Stefan Heße mit zahlreichen Vertretern andere Religionsgemeinschaften der Stadt Hamburg, der Wissenschaft sowie Mitarbeitern der Abteilung Schule und Hochschule zu einem zweiten Symposium mit dem Thema „Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht für alle".

Im Unterschied zu anderen Bundesländern, wo Religionsunterricht nach Konfessionen und Religionen getrennt erteilt wird, besuchen an den staatlichen Schulen in Hamburg zumeist alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse gemeinsam den sogenannten Religionsunterricht für alle (RUfa). Die Inhalte des Schulfaches Religion wurden bis zum Jahr 2019 allein von der Evangelischen Kirche verantwortet. Inzwischen wird der Religionsunterricht gleichberechtigt von mehreren Hamburger Religionsgemeinschaften verantwortet und von Religionslehrkräften unterschiedlichen Bekenntnisses unterrichtet.

Beim heutigen Symposium erörterten die Teilnehmer, ob ein Einstieg des Erzbistums Hamburg in den Religionsunterricht für alle möglich sein kann. Prof. Dr. Jan Woppowa vom Institut für Katholische Theologie an der Universität Paderborn richtete den Blick dabei vor allem auf normative Vorgaben und religionspädagogische Fragestellungen.
Mit einer Entscheidung des Erzbischofs wird - nach interner Beratung mit den Gremien - in den kommenden Monaten gerechnet.

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