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Sophie-Barat-Schule Hamburg
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / C. Schommer

Erster Bürgermeister im Gespräch mit Schüler_innen

Mit Geigen und Trompeten begrüßten Fünftklässler_innen der Sophie-Barat-Schule am heutigen Vormittag Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Tschentscher folgte damit der Einladung der zehnjährigen Katharina, die den Politiker vor einigen Monaten interviewt und spontan um einen Besuch gebeten hatte. Und der Politiker brauchte nicht lange, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der die Jungen und Mädchen ihre Anliegen und Wünsche hervorbrachten. Die Themen hatten es durchaus in sich. Ob es nun um die Verkehrs- und Radwegsituation in der Hansestadt, die entfallenen Coronamaßnahmen oder um Waffenlieferungen an die Ukraine ging: Bürgermeister Tschentscher nahm sich viel Zeit, um den Fünftklässler_innen die Strategien der politisch Verantwortlichen kindgerecht zu erklären. „Gibt es in der Politik Gesten oder Geheimzeichen, mit denen man bestimmte Dinge verdeutlicht?", wollte Mira schließlich wissen. Kurzes Überlegen bei Tschentscher. „Ja, wenn eine Diskussion im Senat nicht enden will, dann gucke ich gern mal etwas strenger – und kann das damit vielleicht ein bisschen steuern", erzählt der 56-jährige mit einem Schmunzeln. Damit wüssten die Gesprächspartner, dass sich die Diskussion dem Ende nähern sollte. „Können Sie mal so gucken?", hakt Konstantin nach – und Tschentscher schaut prompt etwas strenger durch seine runde Brille. Die Kinder kichern. 

Zudem erfahren sie in den nachfolgenden Minuten auch noch ein paar persönliche Details von Hamburgs Erstem Bürgermeister – beispielsweise über das Lieblingstier (Dalmatiner), die Lieblingsfarbe (Blau), den Lieblingsort (an der Nordsee) und das Lieblingsinstrument (Klavier). Tschentscher antwortet ungekünstelt, fragt nach, interessiert sich für die Auffassungen der Schüler_innen und erklärt, wo Dinge kompliziert erscheinen. Bei den Kindern kommts so gut an, dass er am Ende Autogramme geben soll. „Ich schicke Euch Autogrammkarten", verspricht er – weil er keinen Stift zum Signieren dabei hat. Auch das ein gutes Zeichen für die Bodenständigkeit von Hamburgs Erstem Bürgermeister. Austausch statt Showtime.

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