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Missionsschwestern erhalten die Ansgar-Medaille

Veröffentlicht am: 29. Januar 2024
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Rainer Cordes/ EBHH

Mit einem feierlichen Gottesdienst begann am Sonntag, den 28. Januar, in Hamburg die traditionelle St. Ansgar-Woche.

Ehrengäste im Gottesdienst waren Ordensschwestern aus dem Kloster Nette. Die Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens erhielten, stellvertretend für die vielen Mitschwestern, die im Laufe der Jahre im heutigen Gebiet des Erzbistums Hamburg gelebt und gewirkt haben, die Ansgar-Medaille.  
Die Auszeichnung des Erzbistums Hamburg wird in der Regel Einzelpersonen für ihr besonderes Engagement verliehen. Mit der Auszeichnung einer Ordensgemeinschaft würdigte Erzbischof Dr. Stefan Heße die langjährige Tätigkeit der Schwestern hier im Norden. 

In dem Gottesdienst wurde auch Dompropst em. Nestor Kuckhoff gewürdigt, anlässlich des 60. Weihetages zum Priester. Am 1. Februar 1964 wurde er im Osnabrücker Dom geweiht.

In seiner Predigt ging Erzbischof Heße auf die Bedeutung des Wortes Gottes ein. Im Jahr 2019 hat Papst Franziskus den „Sonntag des Wortes Gottes“ eingeführt, um den Gläubigen den großen Wert des Wortes Gottes bewusst zu machen. In Deutschland wird der Tag immer zusammen mit dem ökumenischen Bibelsonntag, d.h. am letzten Januarsonntag begangen. Der Erzbischof lud dazu ein, dem „Wort Gottes Raum in uns zu schenken und so an der einen oder anderen Stelle selbst zum Exegeten, zur Exegetin zu werden“, nach dem Beispiel der Ehrengäste, Dompropst Kuckhoff und der Netter Schwestern.

Predigt zur Eröffnung der Ansgarwoche

"Exeget muss man nicht unbedingt auf der Kanzel oder am Predigtpult sein. Das passiert im gelebten Alltag, dort wo jemand das Wort Gottes nicht nur hört, sondern versucht danach zu leben."

Erzbischof Dr. Stefan Heße

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