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Institutioneller Schutz

Kontakt & Hilfe bei geistlichem Missbrauch

Geistlicher oder spiritueller Missbrauch verletzt das Recht auf geistliche Selbstbestimmung des Menschen. „Er liegt immer dann vor, wenn Menschen unter Verweis auf religiös begründete Behauptungen unter Druck gesetzt, genötigt oder gezwungen werden, Deutungen ihres eigenen Lebens zu akzeptieren, Handlungen zu vollziehen oder Entscheidungen zu treffen, zu denen sie selbst sich aus freien Stücken nicht entschließen würden.“ (Doris Reisinger)

Die Bearbeitung des Themas „Geistlicher Missbrauch“ ist eine wichtige Aufgabe und Herausforderung der Bistümer im Bereich der institutionellen Prävention. Im November 2020 hat die Katholische Akademie Dresden-Meißen unter dem Titel „Gefährliche Seelenführer“ in Leipzig eine erste Veranstaltung zu dem Thema veranstaltet (YouTube, Deutsche Bischofskonferenz).

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Arbeitsgruppe dazu eingerichtet. Sie soll eine konsensfähige Definition des Geistlichen Missbrauchs erarbeiten und Rahmenbedingungen zur Prävention, Intervention und Aufarbeitung festlegen. Zum Jahreswechsel 2021/22 soll eine erste Veröffentlichung dazu erscheinen.

Auch im Erzbistum Hamburg ist das Thema Geistlicher Missbrauch präsent und wird intensiv diskutiert. Daher gibt es auch hier bereits jetzt eine Arbeitsgruppe, die zum Thema angefragt werden kann. Vorläufig bitten wir, alle Anfragen und Mitteilungen zu diesem Thema an das Referat Prävention und Intervention (Telefon 040 / 248 77-462) zu richten.

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