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Aktion Dreikönigssingen 2022
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / M. Heinen

Norddeutsche Politiker empfangen Sternsinger

Schleswig-Holsteins Landtagspräsident Klaus Schlie hat am heutigen Donnerstag in Kiel eine Delegation der Sternsinger empfangen. Die Kinder kamen diesmal aus den Gemeinden in Kiel und Trittau. Sie brachten am Eingang des Landeshauses einen Segensspruch an und baten um Spenden.
Der Besuch der kleinen Könige fand unter Einhaltung der Corona-Regeln statt. Im vergangenen Jahr hatte der Empfang pandemiebedingt ausfallen müssen. Die Sternsinger haben auch die Kieler Staatskanzlei und mehrere Kieler Ministerien besucht. Leider fand der Besuch in der Staatskanzlei ohne den Ministerpräsidenten statt. Daniel Günther hat sich als Kontaktperson in Quarantäne begeben, wie die Staatskanzlei mitteilte.

In einem am Mittwoch auf der Facebook-Seite des Erzbistums Hamburg veröffentlichten Video dankte Günther den Sternsingern bereits vorab für ihren Einsatz. "Gerade in der Pandemie, wenn so viele Begegnungen nicht stattfinden können, ist es umso wichtiger, unterwegs zu sein." Er rief die Menschen auf, die Aktion mit "großzügigen Spenden" zu unterstützen.

In Hamburg haben Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, gemeinsam mit der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, die Sternsinger empfangen.
Vor dem Hauptportal des Hamburger Rathauses haben die Kinder der katholischen Grund- und Stadtteilschule St. Paulus ihren Segen vorgetragen und um Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt gebeten.

Die Sternsinger besuchten auch die Schweriner Staatskanzlei und das Schweriner Schloss. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig empfing eine Gruppe von der katholischen Don-Bosco-Schule in Rostock und Landtagspräsidentin Birgit Hesse eine Gruppe aus der katholischen Kita St. Anna in Schwerin.

Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Leitwort "Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit". Rund um das kirchliche Dreikönigsfest ziehen viele Kinder als „Heilige Drei Könige" verkleidet durch die Nachbarschaft und katholischen Gemeinden. In diesem Jahr kommen sie aufgrund der Corona-Pandemie mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnungen. Mit dabei ist aber auch der Segen „20+C+M+B+22" – dieser steht für Christus Mansionem Benedicat, was zu Deutsch Christus segne dieses Haus bedeutet – der an die Häuser gebracht wird. Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Insgesamt kamen bei der vergangenen Sternsingeraktion bundesweit mehr als 38,2 Millionen Euro. 

Fotos: Heinen / Schommer



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