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Paddeln der "Nordlichter"
Bildquelle: Studierendengemeinde

Studierendengemeinden des Nordens

Was haben Metronom, Stern, Fisch, Sanddorn, Leuchtturm, Joachim Gauck und Beate Uhse gemeinsam? Sie sind alle "Nordlichter". Und das herauszufinden war die Aufgabe der Studierendengemeinden des Nordens, die am Samstag, 26. Juni, gemeinsam auf der Alster unterwegs waren. Jedes der 22 Boote hatte anfangs einen eigenen Namen zugelost bekommen, einen Begriff, der von Wacken über Schafe bis hin zu Semesterbeitrag reichte. Vom Startpunkt an galt es, die Namen möglichst aller Boote herauszufinden: "Seid ihr ein Lebewesen?" "Kann man euch anfassen?" "Welche Farbe habt ihr?" und ähnliche Fragen legten die Fährte, um nur mit Ja/Nein-Antworten die Begriffe zu erraten, die schließlich alle zu den Nordlichtern führen sollten.

Nordlichter - das sind ja irgendwie alle, die zu den Studierendengemeinden des Nordens gehören: Studierende aus Hamburg, Harburg, Bremen, Rostock, Flensburg, Lübeck, Kiel.
"Am meisten freue ich mich, dass wir uns nach eineinhalb Jahren endlich alle wiedersehen," schwärmt Pater Thomas Ferencik, Hochschulpfarrer der Hamburger KHG. Insgesamt 76 Teilnehmer_innen sind der Einladung gefolgt, andere Gemeinden kennenzulernen, sich zu vernetzen und sich in eine größere Gemeinschaft zu stellen. Gemeinsam etwas zu unternehmen, unterwegs zu sein und Zeit zum Reden zu haben - das waren die Highlights des Tages. Das Ratespiel lud dazu ein, mal langsamer, mal schneller zu paddeln, um mit möglichst vielen Bootsgruppen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig galt es, sich als Gruppe gut aufeinander abzustimmen: Geschwindigkeit aufnehmen, steuern, lenken - jede und jeder hatte eine Aufgabe, damit das Kanu das Gleichgewicht hält und auch enge Stromschnellen oder umgestürzte Bäume im Alsterlauf sicher passiert. Wahrscheinlich war es diese Mischung aus Natur und Sport, Ruhe und Austausch, Für-Sich-Sein und Zusammen-Sein, die das Erlebnis auf dem, am und teilweise auch im Wasser nach der langen Zeit des Social Distancings zu etwas Besonderem machten. Auch die Sonne ließ sich immer häufiger blicken und bereicherte das Treffen gewissermaßen als weiteres Nordlicht. Wiedersehen macht Freude!
(Text: Johannes Feindler)

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