zur den Kirchgemeinden
Aktiv in der Kirche
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
FSJ in katholischer Trägerschaft
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein soziales Bildungsjahr. Jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren bietet sich die Chance, ein Jahr lang in einer sozialen Einrichtung zu engagieren und die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Das FSJ beginnt im August/ September 2010; freie Plätze werden bis November 2010 besetzt. Ein FSJ dauert in der Regel 12 Monate, kann aber bis auf 18 Monate verlängert werden.
Als anerkannte Kriegsdienstverweigerer können junge Männer das FSJ anstelle des Zivildienstes machen.
Einsatzstellen im Erzbistum Hamburg sind:
  • Altenpflegeheim (Hamburg + Schleswig-Holstein)
  • Beschäftigungstherapie im Altenheim (Hamburg)
  • Behinderteneinrichtungen /Wohngruppe (Hamburg + Schleswig-Holstein)
  • Jugendeinrichtungen (Hamburg + Schleswig-Holstein)
  • Kindertagesstätte /Kinderheim (Hamburg + Schleswig-Holstein)
  • Krankenhaus (Hamburg + Schleswig-Holstein)
  • Obdachlosenhilfe (Hamburg)
  • Sozialstation/ Kirchengemeinde (Schleswig-Holstein)

Neben der Arbeit in den Einsatzstellen bieten fünf Begleitseminare (in Jugendbildungshäusern mit Übernachtung) die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur politischen, sozialen, religiösen und fachspezifischen Bildung. Eine aktive Mitarbeit in den Seminaren ist gewünscht, die Offenheit für religiöse Inhalte wird vorausgesetzt.
Jeder FSJler erhält 155 Euro Taschengeld monatlich, freie Verpflegung oder Verpflegungsgeld, Unterkunft oder Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr, Sozialversicherung.

Im Rahmen einer Projektinitiative des Deutschen Caritasverbandes und von IN VIA Deutschland möchten wir mehr jenge Menschen mit Migrationshintergrund für einen Freiwilligendienst gewinnen.

Nähere Infos zum FSJ und den Bewerbungsbogen finden Sie hier: Kontakt und Bewerbungsverfahren

Teamerinnen und Teamer für 2010/2011 gesucht
Im Bereich Feiwilliges Soziales Jahr werden TeamerInnen mit Einfühlungsvermögen, Fähigkeit zur Teamarbeit und Kooperation, Kontakt- und Kommunikationsfreudigkeit und Organisationstalent für die Begleitung von Seminargruppen gesucht.
Wenn Sie Lust auf Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erfahrung im Bereich der Jugend- und Jugendbildungsarbeit haben, bewerben Sie sich beim FSJ-Referat Hamburg.
Hier weitere Infos

Kontakt
 
FSJ-Referat für Hamburg und Schleswig-Holstein

Anschrift:

Danziger Straße 52a
20099 Hamburg

Tel.:   (040) 24877 331
Fax.:  (040) 24877 333
Link:  
Email: fsj
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@
YZ
egv-erzbistum-hh.de


Sekretariat
Cristina Costa Ferreira-Wolter
Danziger Str. 52 a
20099 Hamburg

Tel.:   (040) 248 77 331
Fax.:  (040) 248 77 333
Email: CostaFerreira-Wolter
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egv-erzbistum-hh.de


Leitung FSJ-Referat Hamburg und Schleswig-Holstein
Charlotte Kegler
Danziger Str. 52 a
20099 Hamburg

Tel.:   (040) 248 77 278
Fax.:  (040) 248 77 333
Email: kegler
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egv-erzbistum-hh.de


FSJ-Referent
Bastian Ahrens
Danziger Str. 52a
20099 Hamburg

Tel.:   (040) 248 77 458
Fax.:  (040) 248 77 333
Email: ahrens
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egv-erzbistum-hh.de


FSJ-Referentin; z. Zt. in Elternzeit
Ulrike Schmidt
Danziger Str. 52 a
20099 Hamburg


FSJ-Referat der Jugendseelsorge in Mecklenburg

Anschrift:

Koppelbergstraße 15
17166 Teterow

Tel.:   (03996) 15 37 38
Fax.:  (03996) 15 37 37
Link:   www.bth-kjm.de/fsj/index.html
Email: fsj
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@
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bth-kjm.de


Sachbearbeitung
Martina Grindel
Koppelbergstraße 15
17166 Teterow

Tel.:   (039 96) 15 37 38
Fax.:  (039 96) 15 37 36
Email: fsj
VWX
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bth-kjm.de


FSJ-Referentin
Susann Ricke
Koppelbergstraße 15
17166 Teterow

Tel.:   (039 96) 15 37 38
Fax.:  (039 96) 15 37 36
Email: fsj
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bth-kjm.de



Bewerbungsverfahren
Wenn Sie sich für Hamburg und Schleswig-Holstein bewerben möchten, können Sie hier den Bewerbungsbogen, das Info-Anschreiben und den FSJ-Flyer downloaden.

Wenn Sie sich für Mecklenburg bewerben möchten, finden Sie die nötigen Infos im Internet: http://www.bth-kjm.de/fsj/index.php

Informationen zum Bewerbungsverfahren für junge Menschen mit Migrationshintergrund: Info-Flyer.

Presseberichte
Freiwilliges Soziales Jahr immer beliebter

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) erlebt bei Hamburgs Jugendlichen einen regelrechten Boom. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Teilnehmer von 320 auf mehr als 800 angestiegen. Wer nach der Schule anderen Menschen helfen will oder sich noch nicht über seinen Berufswunsch im Klaren ist, hat die Möglichkeit, ein FSJ einzulegen.

Carolin Lilienthal ist eine der 100 Jugendlichen, die sich für ein FSJ im Erzbistum Hamburg entschieden haben. Die 19-Jährige arbeitet ab August in einer katholischen Kindertagesstätte in Ottensen. Genügend Erfahrungen mit Kindern hat die Abiturientin allemal: Ihre Eltern betreiben eine Pension in Hohwacht an der Ostsee. Dort hat sie sich schon früh um die Kinder der Gäste gekümmert. Beim Surfen im Internet ist Carolin Lilienthal auf das Angebot des Erzbistums gestoßen. "Ich wollte nach der Schule für ein Jahr etwas anderes machen und mich nicht von dem Abi-Stress direkt in das Studentenleben stürzen", sagt sie.

Auch Sabrina Wohlgemuth (21) wird sich das nächste Jahr sozial in einem Kindergarten engagieren. Sie hat gerade ihre Ausbildung zur Industriekauffrau abgebrochen. "Die Arbeit mit Kindern macht mir viel mehr Spaß, und ich wollte eigentlich schon immer Grundschullehrerin werden", sagt die Abiturientin. Sie hofft, während des FSJ Erfahrungen für ihren späteren Beruf sammeln zu können. "Ich möchte dieses Mal vorher wissen, worauf ich mich einlasse. Damit ich nicht noch einmal eine Ausbildung abbreche", sagt Sabrina Wohlgemuth.

Doch nicht nur in der Kinder- und Jugendhilfe können sich die FSJler engagieren. Auch in kulturellen Einrichtungen, im Sportbereich und in der Gesundheitspflege kommen die Jugendlichen zum Einsatz. Jessica Nagel betreut für ein Jahr die Senioren in der Tagesklinik des Marienkrankenhauses. Berührungsängste mit älteren Leuten hat die 17-Jährige nicht. "Wenn ich alt bin, möchte ich doch auch, dass man mir hilft", sagt sie. Einen Probetag auf der Station hat sie bereits verbracht. "Ich durfte Essen und Medikamente verteilen und habe die Senioren auf die Toilette begleitet." Nach dem FSJ möchte sich die junge Frau für eine Ausbildung zur Krankenschwester bewerben.

Das kommende Jahr wird für die Jugendlichen viele Herausforderungen bereithalten. Deshalb werden die Freiwilligen von den sozialpädagogischen Fachkräften ihres Trägers betreut. Während mehrerer Begleitseminare können sich die Jugendlichen über ihre Erlebnisse austauschen. "Die Jugendlichen werden während des FSJ vielfältige Erfahrungen sammeln. Wir wollen ihnen dabei helfen, diese zu verarbeiten", sagt Ulrike Schmidt vom Erzbistum Hamburg. Bewerbungen für das FSJ an fsj@egv-erzbistum-hh.de bis zum 1. September möglich.

scm

Hamburger Abendblatt
erschienen am 31. Juli 2007